August 2020 – BAUER-Neubau in Berlin


Wer Franz Bauer, geschäftsführender Gesellschafter der Bauer Elektroanlagen Gruppe, nach der Geschäftsentwicklung fragt, blickt in ein zufriedenes Gesicht, wird ihn aber nicht über stetig wachsende Umsätze referieren hören. Obwohl sich die Zahlen solide und stetig aufwärtsbewegen. „Was uns sehr viel wichtiger ist, sind gute und zufriedene Beschäftigte. Mit einer guten Mannschaft stellen sich von selbst gute Kennzahlen ein“, sagt Bauer. In der Tat: Auch wenn er darüber nicht spricht: An deutschlandweit 15 Standorten werden rund 200 Millionen Umsatz von 1.450 Mitarbeitenden erbracht. Dabei wächst das Unternehmen um etwa 100 Mitarbeitende pro Jahr.

Ein Wachstum, das sich am Standort Adlershof spiegelt: Los ging es hier mit wenigen Mitarbeitenden als reiner Servicestandort, nun sind es mehr als 150. Von der Elektrotechnik, über Daten- und Sicherheitstechnik bis zur Gebäudeautomation und Instandhaltung werden von Adlershof aus nahezu alle Dienstleistungen rund um den technischen Gebäudeausbau erbracht: Seien es Elektroanlagen für Bürogebäude, Flughäfen, Kliniken oder Forschungseinrichtungen, Beleuchtung, Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollanlagen oder die gesamte Datentechnik.

Visualisierung des BAUER-Neubaus in Berlin

Ein großer Teil dieses breit gefächerten Leistungsspektrums wird sich auch in dem Adlershofer Neubau der Firma wiederfinden. Das bayerische Familienunternehmen investiert rund sieben Millionen Euro und wird den Nutzern am Ende einen technisch raffinierten Bau anbieten: „Das Gebäude kann energieautark betrieben werden, ist energetisch und steuerungstechnisch ausgeklügelt“, berichtet Bauer. Energieüberschüsse der Photovoltaikanlage können direkt an den Ladesäulen für Elektrofahrzeuge angezapft werden. Auch wenn pandemiebedingt die Planungen für den Bau mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche leicht durcheinandergeraten sind, rechnet Franz Bauer, dass im Herbst 2021 erste Mieter/-innen einziehen können. Ernsthafte Interessierte aus dem wissenschaftlich-technischen Bereich gibt es bereits.

Möglicherweise werden die Anlagentechniker künftig auch selber Räume in dem Neubau nutzen. Denn ungeachtet aller Corona-bedingten Unsicherheiten rechnet Franz Bauer allein in Adlershof mit rund zehn neuen Mitarbeitenden jährlich. „Theoretisch sind in der Zukunft wirtschaftliche Einbrüche möglich“, sagt er. „Allerdings ist die Bauwirtschaft bisher relativ unbeeinflusst von den Auswirkungen der Pandemie geblieben.“ Darüber hinaus legt Bauer einen starken Fokus auf die Betreuung seiner Stammkunden. Bange blickt Franz Bauer jedenfalls nicht in die Zukunft: „Ich bin Optimist.“

 

Von Chris Löwer für Adlershof Journal

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